Archive for Juni, 2007

Jun 26 2007

DM 2007 – Final4 – Endspiel SG Solingen – SCM

Bericht aus der MD Volksstimme Juni 2007:

Im Halbfinale setzten sich die Magdeburger zuvor klar mit 41:32 (17:16) gegen Concordia Delitzsch durch. Beste Werfer auf Seiten des SCM waren dabei Matthias Gerlich (9/1), Lars Gudat (8) und Fabian Böhm (7).

In der Neuauflage des letztjährigen Finales, welches allerdings noch mit Hin- und Rückspielen ausgetragen wurde, kam es nunmehr erneut zum Aufeinandertreffen der Solinger und des SCM. Der Gastgeber hatte sich zuvor gegen die Berliner Füchse durchgesetzt.

Vor 2500 Zuschaern, darunter auch eine kleine Abordnung aus Magdeburg, hatten die Clubjungen einen schweren Stand. Trotzdem wollte man den Titel verteidigen. So begann der SCM sehr konzentriert. In den ersten zwölf Minuten wechselte ständig die Führung. Eine Zwei–Minuten-Strafe des SCM nutzte Solingen und zog auf 9:6 davon. Die Magdeburger gerieten weiter unter Druck. Solingen bestrafte die Fehler der Gäste und baute seine Führung zur Pause auf 16:11 aus. In der zweiten Spielhälfte versuchten die Elbestädter noch einmal alles. Dario Quenstedt steigerte sich im SCM-Tor und hielt zwei Siebenmeter. Sven Seidler organisierte die Abwehr und wurde Fels in der ‚Abwehrschlacht’. Im Angriff trafen Matthias Gerlich und Fabian Böhm. So holte der SCM Tor um Tor auf. Als sich noch Lars Gudat und Andreas Weikert steigerten kam der Gastgeber ins Wanken. Plötzlich lag der Club von der Elbe mit 25:24 vorn. In dieser Phase brodelte es in der Halle. Doch die Gastgeber konnten wieder ausgleichen. Gerlich aber traf per Siebenmeter zum 25:24 für den SCM. Drei Minuten vor Ultimo hieß es 26:26, doch traf Gudat zum 27:26 für den Club. Im Gegenzug kassierte der SCM eine Zwei-Minuten-Strafe und einen Strafwurf. Wieder erzielte der Gastgeber den Ausgleich. Da der SCM nun in Unterzahl im folgenden Angriff scheiterte, nutzte Solingen die Chance und ging mit 28:27 in Front. Weiter in Unterzahl agierend, kam der SCM danach noch einmal zum Wurf, vergab diesen aber und scheiterte so nach großem Kampf.

SCM im Halbfinale: Quenstedt, Piofczyk- Weikert(5), Gudat (8), Bergmann (1), Seidler, Treutler (5), Gerlich (9/1), Wilke (1), Hoffmann (1/1), Schroeter (4), Kottan, Böhm (7), Fischer, Zuschauer: 1500; Siebenmeter: SCM2/2, Delitzsch 3/2; Zeitstrafen: SCM 6, Delitzsch 2.

SCM im Finale: Quenstedt, Piofczyk- Weikert(5/2), Gudat (6), Bergmann , Seidler (1), Treutler, Gerlich (8/2), Wilke , Schroeter , Kottan, Böhm (7), Fischer, nicht eingesetzt: Weißbach, Vogel, Hoffmann, Oswald.

Fotos von der Siegerehrung und vom Endspiel:

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Jun 26 2007

DM 2007 – 1/2 Finale SCM – Concordia Delitzsch

23.06.2007 – Ronald Maier, Apollo L. Falke – handball-world.com

A-Jugend: Die SG Solingen und der SC Magdeburg stehen im Finale der A-Jugend Meisterschaft

Beim Final Four um die deutsche Meisterschaft der männlichen A-Jugend in der Solinger Klingenhalle stehen stehen sich morgen Gastgeber SG Solingen und der SC Magdeburg im Finale gegenüber. Nach einer deutlichen Halbzeitführung von 14:8 setzte sich die SG Solingen am Ende mit 30:27 gegen die SG Spandau/Füchse Berlin durch. Im zweiten Spiel setzte sich der Titelverteidiger SC Magdeburg nach zäher erster Halbzeit (17:16) mit 41:32 gegen Concordia Delitzsch durch. Vor dem morgigen Finale werden somit Berlin und Delitzsch das Spiel um Platz 3 bestreiten.

Vor einer würdigen Kulisse in der fast ausverkauften Solinger Klingenhalle bestritten die A-Jugendmannschaften der SG Spandau/Füchse Berlin und der SG Solingen das erste Halbfinale. Die Hausherren fanden besser ins Spiel und nutzten ihren Heimvorteil. Bereits ab der dritten Minute mussten die Hausherren allerdings auf Phillip Kostross verzichten, mit dem Verdacht auf eine herausgesprungene Kniescheibe wurde der Solinger direkt ins Krankenhaus gebracht. Nach 1:4-Rückstand kamen dann aber auch die Berliner ins Spiel und mit Unterstützung von Torhüter Steffen Piontek konnten sie in der 15. Minute beim 5:5 ausgleichen. Die Berliner mussten weitgehend auf Gabor Langhans verzichten, der noch an einem Infekt laborierte. In den letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit herrschte dann auch auf Berliner Seite Torflaute. Solingen setzte seine körperliche Überlegenheit clever ein, während Berlin der Mut fehlte, spielerisch dagegen zu setzen. Von 8:7 erhöhte Solingen bis zur Pause auf 14:8.

Im zweiten Durchgang drohte der Berliner Mannschaft von Trainer Bob Hanning ein Debakel, als die Solinger mit Unterstützung ihres Publikums auf acht Treffer erhöhten. Doch angeführt von Martin Murawski, am Ende mit 14/3 Treffern erfolgreichster Torschütze, kämpfte sich der NOHV-Meister wieder heran. Auf Solinger Seite waren vor allem Christian Hoße und Henning Quade mit jeweils acht Feldtoren erfolgreich, die Regie führte dagegen Christian Nippes (7/3). Als Nippes Mitte der zweiten Hälfte die Kraft ausging und Solingen zeitweise auch noch in doppelter Unterzahl auf dem Feld stand, kamen die Berliner wieder heran, drei Minuten vor Schluss stand es nur noch 24:27. Am Ende konnte die SG Solingen jedoch diesen Vorsprung ins Ziel retten und zog mit 30:27 ins Finale ein.

Im zweiten Halbfinale setzt der Favorit sich durch

Im zweiten Halbfinale trafen der SC Magdeburg und Concordia Delitzsch unter ungleichen Bedingungen aufeinander. Während der SCM personell aus den Vollen schöpfen konnte, war der ohnehin schon kleine Kader der Concorden durch Verletzungen reduziert. So standen dann auch nur zehn Spieler auf dem amtlichen Bogen – darunter mit Yves Schöneboom nur ein einziger Torhüter. Dieser musste nach zweimaligem Kontakt mit anfliegenden Angreifern jeweils kurz behandelt werden – jedoch ohne dass er das Spielfeld hätte räumen müssen. Trotzdem konnte man den Angriffswellen des Titelverteidigers lange Zeit Paroli bieten. Die Mannschaft von Harry Jahns ging bis zur neunten Minute auf 8:4 in Führung, jedoch kam der Außenseiter wieder auf 10:9 heran und in der Folge blieb es eng auf der Anzeigetafel. Kurz vor der Halbzeit vergab Delitzsch beim Stand von 16:16 mehrfach die Chance zur ersten Führung der Partie. Letztlich stand in einem schwachen Spiel zur Pause ein 17:16 für den SCM zu Buche.

Im zweiten Durchgang spielte dann der SC Magdeburg seine vor allem körperliche Überlegenheit voll aus. Es vergingen knappe sieben Minuten, ehe Maximilian Weiß den ersten Delitzscher Treffer erzielen konnte. Das Spiel war da beim 23:17 längst vorentschieden. Auf weniger als diese sechs Treffer konnte man den Rückstand dann auch nicht mehr reduzieren – am Ende hieß es dann über die Stationen 28:19 (41.) und 32:24 (48.) 41:32 für die Magdeburger. Der beste Spieler der Concorden, Maximillian Weiß, musste in der Schlussminute nach einer Roten Karte vorzeitig das Parket verlassen. Er erzielte zuvor zwölf Treffer – alle aus dem Feld. Für den Gegner traf Rechtsaußen Lars Gudat achtfach per Konter oder von seiner Position. Im Tor hinterlies Dario Quenstedt mit 17 Paraden den etwas stärkeren Eindruck als Einzelkämpfer Schönboom (12 Paraden). Besonders in Hälfte eins war sein Werk für die knappe Führung zum großen Teil verantwortlich.

Somit kommt es am Sonntag nun zur Neuauflage des 2006er Finales zwischen dem damaligen Vize Solingen und dem amtierenden Meister Magdeburg.

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